Nanolytics
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Vergleich der fraktionierenden Methoden AUZ und FFF


 

Analytische Ultrazentrifugation (AUZ)

Feldflußfraktionierung (FFF)

Meßprinzip

Sedimentation von Partikeln unter Einfluß starker Schwerefelder; dem mehr oder weniger stark entgegengerichtet die Diffusion. Beobachtung der Sedimentation mit optischen Systemen.

Migration von Partikeln unter Einfluß verschiedener Felder, dem entgegengerichtet Diffusion vor der Anreicherungswand. Elution je nach Entfernung von der Anreicherungswand

Detektion

verschiedene optische Systeme registrieren während der Sedimentation.

Eluat kann mit verschiedenen Detektoren untersucht werden.

Stärken

Fraktionierung nach Masse, Dichte und Größe – alle Meßgrößen können (gleichzeitig) Verteilungen aufweisen.

Sehr variable Versuchsführung je nach Zielgröße.

Auflösung von Teilchengrößen bis in den Ångström-Bereich.

Simultane Bestimmung spektroskopischer Parameter.

nahezu beliebige Lösemittel/Systeme

sehr hohe Auflösung, sofern einfache Geometrie und konstante Dichte der Teilchen.

schnelle Versuchsdurchführung, Diffusionskoeffizientenverteilungen unabhängig von Teilchendichte.

Felder sind variabel: Gravitation, Temperatur, Fluß, E-Feld...

Niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten.

Schwächen

keine Fraktionierung, wenn Radius und Dichte verschiedener Teilchen unterschiedlich, so daß der Sedimentationskoeffizient gleich ist. Dieser Fall ist sehr unwahrscheinlich und läßt sich durch geschickte Wahl des Lösemittels in jedem Fall umgehen.

Hohe Anschaffungskosten, hoher Interpretationsbedarf der Meßergebnisse.

starke Abweichungen von erwarteten Ergebnissen bei Partikeln, die keine sphärische Geometrie aufweisen.

Wechselwirkungen mit Membran möglich bei F-FFF.

Variablensatz beschränkt sich auf D und daraus ableitbare Größen.

Zielgrößen

s, M, d, D, A2, rho

D

sinnvoller Einsatz

globuläre Partikel, sofern nicht nur die Teilchengröße gesucht wird. Bei anderen Partikeln ist FFF keine Alternative.

globuläre Partikel, wenn nur die Teilchengröße gesucht wird.